Webmail

The Readdle Team
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Definition

💡  Webmail: Webmail ist E-Mail, auf die Sie über einen Webbrowser zugreifen. Zum Beispiel sind Gmail.com, Outlook.com und Yahoo Mail alle Webmail. Sie müssen keine eigene App installieren. Ihre Nachrichten befinden sich auf einem Server, und der Browser ist lediglich das Fenster zu ihnen. Es ist E-Mail ohne die App.

Wofür Webmail eigentlich gedacht ist

Der Reiz von Webmail liegt im Zugriff von überall. Sie können sich von jedem Gerät mit einem Browser bei Ihrem E-Mail-Konto anmelden — Ihrem Laptop, einem Hotelcomputer, dem Tablet eines Freundes — ohne etwas einzurichten. Ihr Posteingang ist einfach da, genau so, wie Sie ihn verlassen haben.

Das ist in bestimmten Situationen wirklich nützlich. Meistens jedoch nutzen Menschen, die ernsthaft mit E-Mails arbeiten, Webmail nicht als tägliches Hauptwerkzeug. Sie verwenden einen eigenen E-Mail-Client — etwas, das lokal oder auf ihrem Telefon installiert ist und speziell auf Produktivität ausgelegt ist.

Dennoch ist Webmail das Rückgrat dafür, wie die meisten Menschen mit E-Mail begonnen haben. Die Webmail-Oberfläche von Gmail hat weltweit rund 1,8 Milliarden aktive Nutzer. Das ist nicht nichts. Und für Menschen, die nur gelegentlich E-Mails abrufen oder häufig reisen, ist es völlig sinnvoll, im Browser zu bleiben.

So funktioniert Webmail

Wenn Sie Gmail.com in einem Browser öffnen, verbindet sich Ihr Computer über HTTPS mit den Servern von Google. Der Browser lädt die Gmail-Web-App herunter (die im Grunde eine ausgefeilte Webanwendung ist), und diese App zeigt Ihnen Ihre Nachrichten, lässt Sie Antworten verfassen, Ihren Verlauf durchsuchen und Ordner verwalten — alles ohne dass lokal etwas installiert ist. 

Alles passiert serverseitig. Nachrichten werden nicht auf Ihrem Gerät gespeichert. Verfassen Sie einen Entwurf auf Ihrem Laptop, öffnen Sie eine Stunde später dasselbe Konto im Browser Ihres Telefons, und der Entwurf ist da. Das ist das IMAP-Modell — Nachrichten bleiben auf dem Server, und Sie greifen von überall darauf zu.

Der Kompromiss: Webmail ist nur voll funktionsfähig, wenn Sie online sind. Einige Anbieter haben Offline-Modi hinzugefügt (Gmail hat einen), aber sie sind begrenzt. Und browserbasierte Oberflächen sind tendenziell langsamer und weniger funktionsreich als native Apps, die speziell für E-Mail entwickelt wurden.

Webmail vs. E-Mail-Clients

Webmail und dedizierte E-Mail-Clients gehen dasselbe Problem unterschiedlich an.

Webmail läuft in einem Browser. Keine Installation. Funktioniert auf jedem Gerät. An die Oberfläche eines einzigen Anbieters gebunden. Eingeschränkter Offlinezugriff. Schwieriger, mehrere Konten aus einer Ansicht zu verwalten. 

E-Mail-Clients (wie Spark, Outlook oder Apple Mail) sind installierte Apps. Sie können sich mit mehreren Konten verschiedener Anbieter verbinden und sie in einem einheitlichen Posteingang anzeigen. Sie haben im Allgemeinen bessere Tastenkürzel, intelligentere Benachrichtigungen, umfangreichere Filteroptionen und Offline-Funktionen. 

Für gelegentliche Nutzung oder Notfallzugriff: Webmail gewinnt in Sachen Komfort. Für die tägliche E-Mail-Verwaltung mit nennenswertem Volumen: Ein dedizierter Client ist die Einrichtungszeit wert.

So greifen Sie auf gängige Webmail-Anbieter zu

Es gibt nicht viel einzurichten — das ist ja der Punkt. 

Gmail:

  1. Öffnen Sie einen beliebigen Browser und gehen Sie zu gmail.com
  2. Melden Sie sich mit Ihren Google-Kontodaten an
  3. Sie sind drin — die Webmail-Oberfläche von Gmail lädt automatisch

Outlook:

  1. Gehen Sie zu outlook.com oder outlook.office.com (für geschäftliche Konten)
  2. Melden Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto oder Ihren geschäftlichen Anmeldedaten an
  3. Die Weboberfläche von Outlook ist nahezu identisch mit der Desktop-App

Andere Anbieter: Die meisten E-Mail-Hoster — Yahoo, iCloud, Zoho, ProtonMail — haben ihre eigenen Webmail-Oberflächen, die direkt über ihre URLs zugänglich sind. Sie brauchen nur Ihre Anmeldedaten.

Greifen Sie über einen gemeinsam genutzten oder öffentlichen Computer auf Webmail zu? Melden Sie sich ab, wenn Sie fertig sind, und speichern Sie Ihr Passwort nicht. Grundlegend, aber erwähnenswert.

Wann Sie Webmail verwenden sollten (und wann nicht)

Webmail ist sinnvoll, wenn Sie auf Reisen sind, einen geliehenen Computer verwenden oder nur gelegentlich E-Mails abrufen. Es ist auch als Backup-Zugriffsmethode nützlich, wenn Ihre E-Mail-App Verbindungsprobleme hat. 

Aber wenn Sie täglich E-Mails verwalten — mehrere Konten, hohes Volumen, viele Antworten — summieren sich die Einschränkungen von Webmail. Keine kontoübergreifende einheitliche Ansicht. Keine Offline-Entwürfe. Keine intelligente Sortierung. Benachrichtigungen, die darauf angewiesen sind, dass ein Tab geöffnet bleibt.

Wechseln Sie für Ihre Haupt-E-Mail-Arbeit zu einem dedizierten Client. Behalten Sie Webmail als Ausweichlösung.

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